Hessen schaut hin

Neue Meldestelle für rechte und rassistische Gewalt

Ob Beleidigung, Ausgrenzung oder Gewalt: Rechte und rassistische Vorfälle können ab sofort auf unserer neuen Melde-Plattform hessenschauthin.de gemeldet werden.

 

Der Mord an Walter Lübcke, der Anschlag auf Bilal M. in Wächtersbach oder Morddrohungen an die NSU-Nebenklageanwältin Seda Basay-Yildiz sind leider längst nicht die einzigen Belege dafür, dass rechte und rassistische Gewalt auch in Hessen ein reales Problem ist.

Körperliche Gewalt aber auch Alltagsrassismus  gehören für viele Menschen zur Realität. Bislang werden politisch motivierte Gewaltvorfälle nur in der polizeilichen Kriminalstatistik öffentlich sichtbar. Gleichzeitig bleiben zu viele Vorfälle ungesehen, das Dunkelfeld ist um ein vielfaches größer. Wir glauben: Eine zivilgesellschaftliche Perspektive ist hier dringend erforderlich.

 

Mit der neuen Online-Meldestelle „Hessen schaut hin“ möchte die Beratungsstelle response rechte und rassistische Gewalt aus Sicht der Betroffenen dokumentieren. Unser Anspruch: Das ganze Bild (besser) sichtbar machen. Seit Anfang Januar können Personen, die Vorfälle erlebt oder beobachtet haben, diese bei https://hessenschauthin.de/ melden. Das Ganze dauert nur wenige Minuten und ist anonym möglich. (Wichtig zur Möglichkeit anonym zu melden: Ist ein Chronikeintrag auf der Webseite erwünscht, muss eine Kontaktmöglichkeit angegeben sein ( E-Mailadresse oder Telefonnummer))

 

Auch eine Bekanntmachungskampagne ist im vollem Gang. Vielleicht haben Sie diese auch bereits auf unseren Social-Media-Kanälen gesehen? Dazu gehört auch ein Erklärvideo:

 

 

Auch die Presse hat bereits berichtet, z.B. hier:

https://www.hessenschau.de/tv-sendung/hessenschau-kompakt---1645-uhr,video-111356.html

https://www.hr2.de/programm/der-tag/der-tag--schaut-steht-zusammen-bewegung-gegen-hass-und-hetze,id-dertag-1550.html