Veranstaltungshinweis: "Es sind noch zu viele Fragen offen..."

29. März 2016

Die Bildungsstätte Anne Frank eröffnet am 6. April ihre Ausstellung zum NSU-Komplex.

"Es sind noch zu viele Fragen offen…" – eine Ausstellung über den Umgang mit dem Verdrängen und Vertuschen, Schreddern und Schweigen. Ein Raum zur Erinnerung an die Opfer. Mit Lücken und Leerstellen. Eine Einladung zu aktuellen Ermittlungen über rechte und rassistische Gewalt in Deutschland. Weitere Infos unter www.bs-anne-frank.de/nsu/.

Programm

6. April, 20 Uhr – „Halitstraße!“

Vernissage in Gedenken an Halit Yozgat

11. April, 19 Uhr – Der NSU-Komplex in Hessen: Stand und Perspektiven der Aufarbeitung

Podium mit:
Jürgen Frömmrich, NSU-Untersuchungsausschuss Hessen (Die Grünen)
Ayse Gülec, Initiative 6. April  
Oliver Günther, Rechercheteam hr-iNFO 
Alexander Kienzle, Anwalt der Familie Yozgat
Moderation: Pitt von Bebenburg (Frankfurter Rundschau)

23. April, 19 Uhr – "Germany unplugged" zur Frankfurter Nacht der Museen

„Frankfurt Babel unplugged“, Junges Schauspiel Frankfurt
Filmvorführung „Der Kuaför aus der Keupstraße“ (D/2016) 

29. April, 18 Uhr – Mölln 1992

Filmvorführung „Nach dem Brand“ und Gespräch mit Ibrahim Arslan, Überlebender des Brandanschlags

11. Mai, 10 bis 17 Uhr – Changing Perspectives

Fachtag: Aktuelle Herausforderungen in der Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt

Weitere Informationen und Anmeldung über response-hessen.de

13. Mai, 18 Uhr -  „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen“

Was der NSU-Terror für die Angehörigen bedeutet: Szenische Lesung von Schüler*innen der Franz-Böhm-Schule. (Abschluss des Schulprojektes zum gleichnamigen Buch) 

20. Mai, 10 Uhr - NSU Watch!

Gemeinsamer Besuch einer öffentlichen Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses in Wiesbaden. Informationen und Anmeldung bis 06.05.2016: OFassing@bs-anne-frank.de

25. Mai, 19 Uhr - Schlüsse aus dem NSU? Zum Umgang mit alltäglichem und institutionellem Rassismus

Podium mit:

Prof. Dr. Juliane Karakayali (Evangelische Hochschule Berlin)
Kutlu Yurtseven (Initiative Keupstraße ist überall; Microphone Mafia)
Miriam Modalal (Beratungsstelle response.)
Dr. Derya Gür-Seker (Universität Duisburg-Essen)