Chronik

Chronik rechter Gewalt in Hessen

!!! Diese Chronik finden Sie in Kürze auf Hessenschauthin.de. Ab dann werden auch die Chronikmeldungen ab Januar 2020 veröffentlicht. !!!

In dieser Chronik dokumentiert response Vorfälle von rechter und rassistischer Gewalt seit 2016  in Hessen. Gezählt werden Angriffe auf die körperliche Unversehrtheit sowie gezielte Sachbeschädigungen oder Bedrohungen, von denen wir erfahren oder die wir recherchieren. Verdachtsfälle werden als solche gekennzeichnet.

Es ist davon auszugehen, dass in dieser Chronik nur ein Teil der Vorfälle dokumentiert werden kann, da vieles ungesehen bleibt, nicht öffentlich gemacht oder zur Anzeige gebracht wird.

Hessen auf einen Blick: Es kann nach Landkreisen und kreisfreien Städte gefiltert und gezielt nach den Tat-Motivationen (Antisemitismus, Antiziganismus, Antimuslimischer Rassismus etc.) gesucht werden.

Zur weiteren Verbesserung des Monitorings sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen:  
Lassen Sie uns wissen, wenn Sie von Vorfällen Kenntnis nehmen!

FAQ Vorfall melden

22. März 2019

Wiesbaden: Rechtsextreme drohen mit Mord an Migrant*innen

In Briefen an 2 linke Organisationen in Wiesbaden und Mainz haben Rechtsextreme angedroht, Migrant*innen töten zu wollen, wenn sich die Organisationen weiter für sie engagieren.

21. März 2019

Marburg (Marburg-Biedenkopf): Busfahrer mit Reizgas besprüht

Gegen 06:35 Uhr wurde ein Busfahrer von einem 20-25 Jährigen beim Verlassen des Busses mit Reizgas besprüht und mit rechtsradikaler Parole beschrien. Der Busfahrer wurde in die Uni-Kliniken gebracht. Der Täter konnte flüchten.

20. März 2019

Fulda: Hauptbelastungszeuge im Fall Toni R. bedroht und angegriffen

Ein Zeuge, der gegen den Ex-Vorstand der Jungen Alternativen Toni R. aussagen soll, wurde überfallen, auf den Boden geworfen, getreten und mit den Worten "Wenn du aussagst, schnappen wir deine Frau" bedroht. Anschließend erstattete er Anzeige gegen unbekannt.

14. März 2019

Frankfurt am Main: Person erhält eine E-Mail mit antisemitischen Inhalt

Ein Mann erhält vom Unbekannten eine E-Mail mit antisemitischen Inhalt.

8. März 2019

Korbach (Waldeck-Frankenberg): Zentrum für Toleranz erhält Postkarten mit rechten Ideologien

Ein Zentrum für Toleranz erhält von Unbekannten drei Postkarten mit rechten Ideologien. Die Postkarten beinhalteten u.a. die Leugnung des Holocaust.

6. März 2019

Bornheim (Frankfurt am Main): Hakenkreuzschmierereien auf Briefkästen

5 Hakenkreuze und andere rechte Symbole wurden mit Kreide auf Briefkästen eines Hauses im Frankfurter Stadtteil Nordend geschmiert. Es gibt den Verdacht darauf, dass es sich um eine zielgerichtete Aktion gegen die Bewohner*innen dieses Hauses handelt.

6. März 2019

Frankfurt am Main: Restaurant-Besitzer entdeckt Hakenkreuze an der Eingangstür

Die Eingangstür eines Restaurants wird mit zwei Hakenkreuze von Unbekannten bemalt.

5. März 2019

Frankfurt am Main: Rassistische Anfeindung einer Schwangeren

Eine Frau wurde an der Hauptwache in der B-Ebene von einem Unbekannten erst geschubst und dann mit der Faust bedroht. Die Betroffene ist im 7. Monat schwanger und trägt Kopftuch. Der Unbekannte habe sich ihren Schilderungen zufolge mehrfach rassistisch geäußert, sowohl während des Angriffs, als auch danach in Anwesenheit der Polizei und weiterer Zeug*innen. Die Polizei ermittelt.

2. März 2019

Frankfurt am Main: Alkoholisierter Mann beleidigt Fahrgäste in Straßenbahn antisemitisch

In der Straßenbahn werden Fahrgäste von einem alkholisierten Mann antisemitisch beleidigt.

18. Februar 2019

Groß-Gerau: Politischer Aktivist wird über Facebook bedroht

Der politische Aktivist publiziert offen als Moslem. Über Facebook erhält er eine Drohung von einem Unbekannten.

14. Februar 2019

Kirchhain (Marburg-Biedenkopf): Einbruch und Aufsprühen eines Hakenkreuzes

Unbekannte brachen gewaltsam in ein Pizza-Imbiss ein, stahlen die Registerkasse sowie weitere materielle Güter und besprühten die Wand mit einem Hakenkreuz.

14. Februar 2019

Götzenhain (Offenbach am Main): Bedrohung durch Schüsse auf Neubau-Villa

Verdachtsfall: Mit einer Steinschleuder wurden 7 Fenster der Neubau-Villa einer Familie eingeschlagen, die ihren Einzug in das Haus plante. Dem voran gingen eine Reihe von Komplikationen, die u.a. mit der Nachbarschaft bestand.

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